Hier finden Sie einige meiner Lieblingsrezepte aus der saarländischen Küche! Guten Appetit! (Alle Rezepte für 4 Personen)
Gefillde (Gefüllte Klöße)
Man nehme:
1500 g rohe Kartoffeln, 1000 g gekochte Kartoffeln, 2 Eier, Salz, Mehl oder (einfacher) 1 Pk. Kartoffel-Knödel-Teig halb und halb sowie 4 mittelgroße, rohe Kartoffeln, fein gerieben 500 g gemischtes Hackfleisch, 200 g Kalbsleberwurst, 1 Stange Lauch Salz, Pfeffer, Maggi-Würze, Essig (Melflor), 1 Scheibe helles Brot, in Würfel geschnitten, 1 EL Margarine, 2 Becher Sahne,
Los geht's:
Für den Teig die rohen Kartoffen fein reiben und gut ausdrücken, die gekochten Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse/ein Sieb drücken und mit den rohen Kartoffeln gut vermengen. Eier und Salz zugeben und verrühren, bei Bedarf (wenn zu feucht) etwas Mehl einrühren, oder alternativ die Halb & Halb-Kloß-Mischung nach Anleitung anrühren, die vorgeschriebene Flüssigkeitsmenge mit den feingeriebenen rohen Kartoffeln auffüllen, leicht salzen. Für die Füllung Hackfleisch, Kalbsleberwurst und kleingeschnittenen Lauch in etwas Öl gardünsten, mit Pfeffer würzen und verrühren bis eine sämige gleichmäßige Masse entsteht. Die Masse abkühlen lassen. Aus dem Teig gleichmäßige, handgrosse, fingerdicke Platten formen, darauf jeweils ca. einen EL der abgekühlten Füllmasse legen. Mit einer zweiten Platte abdecken, dann die Ränder fest andrücken und zu einem runden Kloß formen. Die Klöße in kochendes Salzwasser geben, die Hitze sofort reduzieren, die Klösse ziehen lassen bis sie im Wasser aufsteigen (ca. 20 Minuten). Für die Sosse die Brotwürfel in der Margarine anbräunen, mit der Sahne auffüllen und mit Maggi, Pfeffer und einem Schuss (Melflor)-Essig würzen. Soße leicht einreduzieren bis sie sämig ist, dann über die aus dem Wasser genommenen Klöße geben und mit Sauerkraut servieren.
Hooriche ("Haarige" Kartoffelspatzen)
Man nehme:
1500 g rohe Kartoffeln, 1000 gr gekochte Kartoffeln, 2 Eier, Salz, Mehl oder (einfacher) 1 Pk. Kartoffel-Knödel-Teig halb und halb sowie 4 mittelgroße, rohe Kartoffeln, fein gerieben Salz, Pfeffer, Maggi-Würze, Essig (Melflor), 1 Scheibe helles Brot, in Würfel geschnitten, 1 EL Margarine, 2 Becher Sahne,
Los geht's:
Für den Teig die rohen Kartoffen fein reiben und gut ausdrücken, die gekochten Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse/ein Sieb drücken und mit den rohen Kartoffeln gut vermengen. Eier und Salz zugeben und verrühren, bei Bedarf (wenn zu feucht) etwas Mehl einrühren, oder alternativ die Halb & Halb-Kloß-Mischung nach Anleitung anrühren, die vorgeschriebene Flüssigkeitsmenge mit den feingeriebenen rohen Kartoffeln auffüllen, leicht salzen. Aus dem Teig gleichmäßige, fingerlange "Schwänze" formen (rollen) . Die "Schwänze" in kochendes Salzwasser geben, die Hitze sofort reduzieren, die "Schwänze" ziehen lassen bis sie im Wasser aufsteigen (ca. 20 Minuten). Während dessen für die Soße die Brotwürfel in der Margarine anbräunen, mit der Sahne auffüllen und mit Maggi, Pfeffer und einem Schuss (Melflor)-Essig würzen. Soße leicht einreduzieren bis sie sämig ist, dann über die aus dem Wasser genommenen "Schwänze" geben und mit Sauerkraut servieren.
Schales/Dibbelabbes
Achtung: Hier streiten im Saarland die "Experten" darüber, welches der beiden vom Teig her ähnlichen oder gar gleichen Gerichte denn nun in der Pfanne auf dem Herd oder im Bräter im Backofen gegart wird. Obwohl bei mir zu Hause immer nur "Schales" gegessen wurde, und dieser in der Pfanne auf dem Herd gebraten wurde, scheint nach den durchforschten Quellen "streng wissenschaftlich"die nachstehende Zuordnung zuzutreffen. Aber gut, jeder nach seinem Gusto!
Schales
Man nehme:
2000 g Kartoffeln, 250 g Dürrfleisch, 2 Stangen Lauch, 1 große Zwiebel, 1 Ei, Salz Pfeffer (wer es "gesund" mag, nehme noch 2-3 feingeriebene Karotten und 4-5 EL Haferflocken dazu)
Los geht's:
Die rohen Kartoffeln und die Zwiebel fein reiben, Lauch kleinschneiden und zugeben, ebenso das Ei, Salz und Pfeffer (sowie bei der "gesunden" Variante die Karotten und Haferflocken). Das Dürrfleisch keinwürfeln und in einem Gussbräter/einer Gusspfanne knusprig anbraten, Teigmasse daraufgeben und im Backofen ca. 2 Stunden bei 180°-200° garen bis sich oben eine knusprige braune Kruste gebildet hat. Zusammen mit Apfelmus servieren.
Dibbelabbes
Teig wie bei Schales, allerdings wird Dibbelabbes im Bräter nicht im Backofen, sondern auf dem Herd gegart, wobei die Masse, wenn sie unten gut angebraten ist, mit dem Pfannenwender in gleichgroße Stücke geteilt und diese dann mehrfach gewendet werden , damit rundum eine goldbraune knusprige Kruste entsteht. Eine andere Variante ist, die unten angebratene Masse nicht zu zerteilen, sondern als Ganzes zuwenden und dann auf der anderen Seite ebenfalls goldbraun anzubraten. Es entsteht dann eine Art "Kuchen", den man gut in gleichmäße Stücke zurteilen kann. Dazu wird ebenfalls Apfelmus gereicht.
Grummbeerkiechelcher (Kartoffelpuffer)
Man nehme:
2000 g Kartoffeln, 1 Stange Lauch, 1 große Zwiebel, 2 Eier, Salz, Pfeffer, Maggi, 4-5 EL Haferflocken
Los geht's:
Die rohen Kartoffeln und die Zwiebel fein reiben, Lauch kleinschneiden und zugeben, ebenso die Eier, Salz, Maggi und Pfeffer sowie die Haferflocken. Mit einem Esslöffel die Masse portionsweise in einem Gussbräter/einer Gusspfanne beidseitig knusprig anbraten, Zusammen mit Apfelmus servieren oder als Beilage zu z.B. "Schnibbelchesbohnesupp".
Geheirade ("verheiratete" Mehlklöße und Kartoffeln -Mählknebbcher)
Man nehme:
500 g Kartoffeln, 300 g Mehl, 2 Eier, ca. 150 ml Mineralwasser, 2 EL Quark, Salz, Pfeffer, Maggi, 2 Becher Sahne, 1 Scheibe helles Brot
Los geht' s:
Kartoffeln schälen und und gleichmäßige Schnitze oder größere Würfel schneiden, in Salzwasser geben und erhitzen. Die Eier in eine Schüssel geben, Mineralwasser, Quark und Salz zufügen und alles gut verrühren. Dann das Mehl einrühren, bis ein glatter gleichmäßiger Teig entsteht, der zähflüssig vom Löffel tropft. Nach ca. 15 min den Teig mit einem Esslöffel, und zwar jeweils eine Löffelspitze voll, zuden kochenden Kartoffeln geben.
Tipp: Wenn man den Löffel am Anfang kurz in dem kochenden Wasser "anwärmt", löst sich der Teig besser!.
Gleichzeitig für die Soße die Brotwürfel in der Margarine anbräunen, mit der Sahne auffüllen und mit Maggi, Pfeffer würzen. Soße leicht einreduzieren bis sie sämig ist. Wenn die "Mählknebbcher" obenschwimmen, zusammen mit den Kartoffeln in seine Seihschüssel geben und Wasser abgiesen. In eine Servierschüssel geben und mit der Soße übergießen, fertig! Dazu je nach Geschmack Salat (grün oder Tomate) oder eingekochte Früchte (z.B. Mirabellen) reichen.
Piffareehr (Pfeifröhren, Macaroni))
Man nehme: 1 Pck Macaroni-Nudeln (250 g), 6-8 mittelgroße Kartoffeln, 2 Becher Sahne, 1 Scheibe helles Brot, 1-2 EL Margarine, Salz, Pfeffer, Maggi
Los geht's:
Kartoffeln schälen und in gleichmäßig Stücke (Schnitze oder größere Würfel wie etwa bei Salzkartoffeln) schneiden, in ausreichend Wasser zum Kochen bringen. Nach etwa 15 Minuten die 1-2mal gebrochenen Macaroni-Nudeln zugeben und nach Anleitung mitkochen.
Gleichzeitig für die Sosse die Brotwürfel in der Margarine anbräunen, mit der Sahne auffüllen und mit Maggi, Pfeffer würzen. Soße leicht einreduzieren bis sie sämig ist. Wasser von Kartoffeln und Macaroni nach Garzeit über Seihschüssel abgießen, in Servierschüssel geben und mit der fertigen heißen Soße übergiesen. Fertig! Dazu je nach Geschmack Salat (grün oder Tomate) oder eingekochte Früchte (z.B. Mirabellen) reichen.
Gebrodne (Bratkartoffel)
Man nehme:
16 mittelgroße Kartoffeln , 2 EM Margarine, 4 EL Öl, Salz
Los geht's:
Kartoffeln schälen, in Schnitze oder gleichmäßige mittelgroße Würfel schneiden, Margarine und Öl in eine Gusspfanne geben, Salz einstreuen und stark erhitzen. Wenn das Fett heiß ist, die Kartoffeln zugeben. Je nach Geschmack nachsalzen und ca. 20 Minuten
Variante 1: bei mittlerer Hitze braten, ohne den Deckel zu öffnen, oder
Variante 2: bei starker Hitze weiterbraten und die Kartoffeln mehrmals wenden, damit man mehr knusprig goldbraune Kartoffeln erhält.
Fertig!
Als Beilagen ist zu empehlen einer der nachfolgenden Salate.
Gereeschde (Röstkartoffeln)
Man nehme:
16 mittelgroße Kartoffeln
Los geht's:
Die Kartoffeln in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und ca. 30-40 min lang garen (Pellkartoffel). Danach schälen (pellen) und abkühlen lassen.
Die Zwiebel kleinwürfeln und mit dem Fett in die Bratpfanne geben.
Die gepellten Kartoffen in dünne Scheiben schneiden, auf die Zwiebeln in die Pfanne geben und ca. 10 min. lang unter mehrmaligem Wenden knusprig braten. Dabei mit Salz und Pfeffer würzen.
Dazu passen Kässchmeer (angemachter Quark, siehe unten), aber auch Eier in verschiedenen Zubereitungen (z.B. Spiegeleier oder Rührei).
Owegeleehde ("auf der Ofenplatte" gegarte Kartoffelscheiben)
Man nehme:
16 mittelgroße Kartoffeln
Los geht's:
Die Kartoffeln in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und ca. 30-40 min lang garen (Pellkartoffel). Danach schälen (pellen) und abkühlen lassen.
Die gepellten Kartoffen dann in fingerdicke Scheiben schneiden, auf die heiße Ofenplatte (heute zumeist E-Herdplatte) legen und beidseitig anbraten (darf ruhig ganz leicht angebrannt schmecken).
Dazu Kässchmeer (angemachter Quark, siehe unten).
Schwenga (Schwenkbraten)
Schwenga oder Schwenkbraten ist mit einer speziellen Würzmischung (im saarländischen Einzehandel erhältlich), Zwiebeln und Öl eingelegtes Schweinefleisch, dass mittels eines (im Mittel autoradgroßen) runden Grills, der in der Mitte eines Dreibeines an einer Kette hin- und her und im Kreis über der Glut eines offenen Buchenholzfeuers pendelt bzw. "schwenkt", außen schön knusprig-braun und innen saftig-zart gegart wird.
Wichtig: Das Fleisch erst auf den Grill geben, wenn so gut wie keine Flammen und nur noch die kräftige Glut des Buchenholzfeuers übrig ist.
Die Bratenstücke erst wenden, wenn oben der Saft austritt. Wenn nach dem einmaligen Wenden dann erneut oben Saft austritt, ist der "Schwenga" optimal gegart!
Meist wird der Schwenga fertig eingelegt beim Metzger gekauft, man kann ihn aber auch selbst, wie oben erklärt, einlegen.
Dazu reicht man einen frischen grünen Salat und Brot (Baguette, Flûtes oder Weck) oder aber Kartoffel- oder Nudelsalat. Auch schmeckt gut eine kräftige braune Fleischsoße dazu.
Keinesfalls fehlen darf ein kühles, am Besten frisch gezapftes (Ur-)Pils.
Gehackdeskiechelcher (Frikadellen, Buletten...)
Sicher keine typisch saarländische Spezialität, aber auch hier sehr beliebt. Daher hier das Rezept von "Meinem" (=meiner Eehfrau)
500 g gemischtes (Schweine- und Rinder-) Hackfleisch, 1 große Zwiebel, 2 Eier, 2 altbackene Weck in Wasser eingeweicht und wieder gut mit einem Geschirrhandtuch ausgedrückt, Senf, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Currypulver, Maggi
Los gehts:
Zutaten gut durchmengen, am Besten mit den Händen, dann gleiche handtellergroße "Kiechelcher" formen und in Öl langsam in einer Pfanne durchbraten.
Dazu passen grüne Salate, "Gebrodne" und Amora-Dijon-Senf sowie ein kühles Pils. Gehackdeskiechelcher schmecken aber auch einfach zu oder auf einem halben Weck!
Lyonerpann (Lyonerpfanne)
Man nehme:
1 Ring (500 g) Lyoner (typische saarländische Fleischwurst), 1 große Zwiebel, 8 mittelgroße Kartoffeln, Salz und Pfeffer, 1 -2 TL Majoran, 2 EL ÖL oder Margarine
Los geht's:
Lyoner, Zwiebel und Kartoffeln in gleichmäßig kleine Würfel schneiden, Fett in einer Bratpfanne erhitzen und die Zutaten darin kräftig anbraten, mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen und bei mittlerer Hitze ca. 20 min fertiggaren.
Dazu passen ein frischer grüner Salat oder Tomatensalat und ein kühles Pils.
Schnittlauchsalat
Man nehme:
2 armdicke Bünde Schnittlauch, 8 hartgekochte Eier, 4 EL Öl, 8 EL Essig (Kühne Salata, weil schön mild), Salz, Pfeffer, Maggi und 1 TL Senf (Amora Dijon)
Los geht's:
Schnittlauch in kleine Röllchen, Eier in kleine Würfel schneiden, mit den restlichen Zutaten vermischen und kurz ziehen lassen (Salz, Pfeffer und Maggi nach individuellem Geschmack).
Dazu passen am Besten "Gebrodne" (siehe oben) und ein kühles Fläschchen Pils (Stubbi)!
Bettsäjasalat (Löwenzahnsalat)
Man nehme: 1 ausreichend große Ladung Löwenzahn (im Frühjahr selbst gestochen) oder gekauft, 250 g Dürrfleisch, 2 EL Öl, 8 EL Essig (Kühne Salada), Salz, Pfeffer, Maggi
Los geht's:
Salat waschen, Wurzeln entfernen, in gleichlange Stücke (max. 2 cm) schneiden, Dürrfleisch knusprig braten, Öl, Essig und Gewürze zum Salat geben, am Ende das heiße Dürrfleisch samt ausgetretenem Fett daruntermischen (Vegetarier können anstelle des Dürrfleisches auch 2 hartgekochte, zerkleinerte heiße Eier oder eine mittelgroße zerdrückte heiße Pellkartoffel zugeben).
Dazu passen hervorragend "Gebrodne" (siehe oben) und ein kühles Pils (Stubbi).
Mausohrsalat
Man nehme:
1 ausreichende Portion Mausohrsalat (= Feldsalat), 4 EL Öl, 4 EL Essig (Kühne Salada), Salz, Pfeffer, 1 mittelgroße Zwiebel
Los geht' s:
Salat waschen, beiseite stellen, Öl, Essig, Salz, Pfeffer und die kleingewürfelte Zwiebel in eine Salatschüssel geben und gut mischen.
Mausohrsalat vorsichtig unterheben und gleich servieren.
Dazu passen "Gebrodne" oder "Gereeschde" (siehe oben) und wieder mal ein kühles Bierchen (Stubbi Pils)
Gummaresalat (Gurkensalat)
Man nehme:
1 Salatgurke (Schlangengurke), 2 EL Öl, 4 EL Essig (Kühne Salada), Salz, Pfeffer, Maggi, 1 TL Dill (getrocknet), 2 TL Senf (Amora-Dijon), 3 EL Sahne
Los geht's:
Gurke in gleichmäßig dünne Scheiben schneiden, restliche Zutaten zugeben, gut mischen und eine gute Stunde ziehen lassen.
Dazu passen "Gebrodne" und "Gehackdeskiechelcher" (siehe oben) sowie ein kühles Pils.
Grummbeersalat (Kartoffelsalat, Erpelschlaad...)
Kartoffelsalat ist sicher keine saarländsiche Erfindung. Dennoch ist er im Saarland sehr beliebt sowohl als Belage, als auch "solo". Daher nachfolgend meine beiden Lieblingsvarianten.
1. Schwäbischer Kartoffelsalat
Man nehme:
16-20 gleichkleine Kartoffeln, nicht zu fest-, aber auch nicht zu mehligkochend, 1 große Zwiebel, 1/4 l heiße Gemüsebrühe, Öl, Essig (Melflor), Salz, Pfeffer
Los geht's:
Kartoffeln garen und pellen (schälen), Zwiebel in Öl glasigdünsten
Wichtig: Die Kartoffeln müssen beim Anmachen des Salates unbedingt noch heiß sein, da sie sonst die Flüssigkeit nicht mehr aufnehmen!
Die heißen Kartoffeln in Scheiben schneiden, mit den Zwiebeln, der Gemüsebrühe, etwas Öl, Essig, Salz und Pfeffer gut durchmischen und ziehen lassen. Fertig!
Dazu passen heiße Wiener Würstchen, heißer Lyoner, Wiener Schnitzel, Schwenga oder Hackfleischkiechelcher (Frigadellen, Buletten...), Baguette, Amora Dijon-Senf und ein kühles Pils!
2. Kartoffelsalat mit Zwiebeln und Dürrfleisch
Man nehme:
16-20 gleichkleine Kartoffeln, nicht zu fest-, aber auch nicht zu mehligkochend, 1 große Zwiebel, 200 g kleingewürfeltes Dürrfleisch, Öl, Essig (Melflor), Salz, Pfeffer, Maggi, Sahne
Los geht's:
Kartoffeln garen und pellen (schälen), Dürrfleischwürfel knusprigbraten, Zwiebel zugeben und glasigdünsten
Wichtig: Die Kartoffeln müssen beim Anmachen des Salates unbedingt noch heiß sein, da sie sonst die Flüssigkeit nicht mehr aufnehmen!
Die heißen Kartoffeln in Scheiben schneiden, mit dem Dürrfleisch, den Zwiebeln, der Sahne (halber Becker), etwas Öl, Essig, Salz, Pfeffer und etwas Maggi gut durchmischen und ziehen lassen. Fertig!
Dazu passen heiße Wiener Würstchen, heißer Lyoner, Wiener Schnitzel, Schwenga oder Hackfleischkiechelcher (Frigadellen, Buletten...), Baguette, Amora Dijon-Senf und ein kühles Pils!
Kässchmeer (Quark)
Man nehme:
500 g Speisequark, Milch, Salz (je nach Gusto auch frische gehackte Gartenkräuter)
Los geht' s:
Quark mit dem Salz (und den Kräutern) mischen und soviel Milch zugeben, bis die Masse schön cremig ist. Fertig!
Dazu passen "Gereeschde" oder "Owegeleede" (siehe oben), aber auch einfach frisches Baguette oder Flûtes und frische Milch.
Schnibbelches Bohnesupp (Grüne Bohnensuppe)
Man nehme:
1000 g Stangenbohnen, 2 Karotten, 1 große Zwiebel, 3 mittelgroße Kartoffeln, 1 EL gerocknetes oder 1 Zweig frisches Bohnenkraut, 1 Becher Sahne, 1 EL Margarine, Salz, Maggi, Essig (Melflor)
Los geht's:
Die Bohnen in kleine, gleichgroße Stückchen schneiden, Karotten, Kartoffeln und die Zweibel kleinwürfeln und zusammen dem Bohnenkraut und der Margarine in einen ausreichend großen Topf geben und mit Wasser auffüllen bis das Gemüse bedeckt ist. Nach Geschmack salzen (als Variante alternativ mit Instand-Gemüsebrühe würzen). Zum Kochen bringen und dann ca. 45 min köcheln.
Mit der frischen Sahne und Maggi und Essig servieren.
Als "Einlagen" empfehlen sich Wiener Würstchen oder Lyonerwurst, oder als Beilage Grummbeerkiechelcher (Kartoffelpuffer, siehe oben). Salz, Pfeffer und Maggi (nach Geschmack)
Salz, Pfeffer und Maggi (nach Geschmack)
Rogers Spaghetti-Salat
(Insalata al Saarlandata)
500 g dünne Spaghetti (z.B. Cappelini Nr. 1 von Barilla) klein brechen (3-5-cm) und al dente kochen.
Zu den noch warmen Nudeln dann geben:
5 hartgekochte kleingeschnittene Eier (noch warm),
11 kleingeschnittene sauere Gurken (Cornichons),
ca. 300 g Delikatess-Mayonaise,
ca. 5 EL Öl (Sonnenblumen oder Walnuss),
ca. 7 EL Essig (nicht zu sauer) z.B. SALATA von Kühne, oder 5 EL von Melflor
ca. 5 EL Gurkensaft (aus dem Gurkenglas),
1 EL scharfer Senf,
1 EL Dill (getrocknet oder frisch),
Salz, Pfeffer und Maggi nach Geschmack .
Alles gut durchmischen und kühl stellen. Vor dem Servieren jedoch früh aus dem Kühlschrank nehmen, da der Salat am Besten in Zimmertemperatur schmeckt, also eher warm als zu kalt.
Wenn der Salat vor dem Servieren zu trocken ist, mit etwas Mayonaise, Öl und Essig nachwürzen, ebenso mit Salz, Pfeffer und Maggi.
Dazu schmecken: Schwenker, Würstchen, aber auch Barkartoffel oder Flutes usw.